KELLEREI KALTERN Südtiroler Vernatsch SEEBLICK DOC 1,0l

KELLEREI KALTERN Südtiroler Vernatsch SEEBLICK DOC 1,0l

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Beschreibung

Der Vernatsch (von lat. „vernaculus“ für „einheimisch“) hat in Südtirol eine Jahrhunderte lange Tradition und war im Mittelalter als „Farnatzer“ bekannt. Bis vor einigen Jahrzehnten waren 80 Prozent der Anbaufläche Südtirols mit Vernatsch bepflanzt. Mittlerweile ist dieser Prozentsatz auf unter 20 Prozent gesunken. Aber noch immer ist Vernatsch die meistangebaute Rebsorte in der Region.

Artikel: Südtiroler Vernatsch SEEBLICK DOC (Schraubverschluss)
Klassifizierung: Rotwein
Rebsorte: 100% Vernatsch
Farbe: leichtes Kirschrot
Duft: fruchtbetont nach Kirsche und Himbeere, etwas Bittermandel
Geschmack: trocken, stoffig, sehr weich am Gaumen
Alkoholgehalt: 12,0 % Vol.
Nettofüllmenge: 1,00 l
Restzucker:* 2,5 g/l
Gesamtsäure:* 4,3 g/l
Lagerfähigkeit: 4 Jahre
Allergene: enthält Sulfite
Erzeuger: Kellerei Kaltern, Kellereistraße 12, I-39052 Kaltern
Ursprungsland/Region: Italien / Südtirol
Serviertemperatur: 13-15°C
Empfehlung: Vorspeisen, Brotzeiten, mildem Käse, helles Fleisch, gegrillter Fisch

 

* Je nach Jahrgang können die analytischen Werte leicht variieren

Zusätzliche Produktinformationen

Zusätzliche Informationen
Banner Kellerei Kaltern - Weine vom See Die Kellerei Kaltern entstand aus dem Zusammenschluss der ursprünglich vier Kalterer Kellereigenossenschaften. Bereits im Jahre 1986 hatten sich die Erste Kellerei und Neue Kellerei (gegründet 1900 bzw. 1925) zur Erste+Neue zusammengeschlossen. 1992 hatte die Bauernkellerei mit der Jubiläumskellerei (gegründet 1906 bzw. 1908) zur Kellerei Kaltern fusioniert. Der letzte Schritt zur gemeinsamen Kellerei erfolgte im Jahr 2016. In Kaltern gibt es nahezu eintausend Winzer, von denen der Großteil weniger als einen Hektar Land besitzt. Diese Landverteilung begründet die Idee, gemeinsam zu produzieren. Das Land Südtirol gehörte seit 1363 zum Besitz der Habsburger, und die Kellereien von Kaltern waren während der Herrschaft Kaiser Franz Josephs offizielle Lieferanten am Wiener Hof. Im Jahre 1919, nach dem ersten Weltkrieg, wurde Südtirol schließlich zu italienischem Staatsgebiet. Der erste und der zweite Weltkrieg veränderten das Handelswesen in der Region radikal. Erst in den fünfziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts behaupteten sich die Kalterer Weine wieder als Prestigeprodukte für den Export. In den achtziger Jahren veränderte sich der Weinmarkt dann grundlegend. Wein war nicht mehr nur eine reine Kalorienquelle für die harte Arbeit auf dem Feld, sondern wurde zu einem Phänomen. Kaltern war eines der ersten Weinbaugebiete Italiens, welches die Vorlieben der Kunden erkannte und auf qualitativ hochwertige Weine setzte. So begann eine fortlaufende Reduktion des Ertrags pro Hektar, der von den ursprünglich 200 Zentnern auf die heutigen 75 Zentner verringert wurde. Die knapp 650 Mitglieder der Kellerei Kaltern bewirtschaften heute eine Weinbaufläche von insgesamt 471 Hektar. Aus ihren Trauben werden klare, frische Weine mit mineralischer Eleganz gewonnen.
Jahrgang
2021